Nachrichten zum Thema Bildung

17.07.2025 in Bildung

Ist das Startchancen-Programm ein Lösungsansatz zur Bekämpfung von Bildungsbenachteiligung?

 
Das Startchancen-Programm ist ein SPD-Herzensanliegen

In der Sitzung der AfB-Pankow am gestrigen Abend stand das bundesweite Startchancen-Programm im Mittelpunkt der Diskussion. Es gilt als zentrales Instrument zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit, auch mit Blick auf die Umsetzung in Berlin.

Im Austausch mit dem eingeladenen Experten, Herrn Jürgen Dietrich, dem Schulleiter eines Oberstufenzentrums Gastgewerbe in Pankow, wurde sehr deutlich, dass das Programm nicht nur in den Ausbau und die Modernisierung von Lernräumen investiert, sondern auch gezielt grundlegende Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik fördert.

Durch den Einsatz multiprofessioneller Teams soll insbesondere für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler ein schulisches Umfeld entstehen, das Teilhabe ermöglicht und individuelle Förderung stärkt. Dies entspricht einem bildungspolitischen Schwerpunkt der SPD.

Das übergeordnete Ziel des Programms besteht darin, den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg zu verringern.
Die AfB Pankow plant auf Grundlage der Diskussion einen Antrag zur Stärkung überfachlicher Lehrpläne in die kommende Kreisdelegiertenversammlung (KDV) einzubringen.

Gleichzeitig wurden auch blinde Stellen im Startchancen-Programm identifiziert, etwa das Fehlen psychologischer Beratungsangebote oder die unzureichende Berücksichtigung der strukturellen Herausforderungen in den Elternhäusern der Schülerinnen und Schüler. Auch hierzu konnten wichtige Impulse für mögliche Folgeanträge gesetzt werden.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den engagierten und konstruktiven Austausch.


Valery und Rodel
Vorsitzende des AfB-Pankow

 

Arne
Social-Media-Beauftragter

 

08.11.2023 in Bildung

Diskussion zum Thema Schulplatzvergabe in Pankow

 
Katja Ahrens (vorne, Bezirksverordnete), Georg Heyn (links, Vors. Weißensee), Dennis Pauly (rechts, Vors. AfB Pankow)

Da derzeit nicht alle Kinder und Jugendliche in Pankow einen Schulplatz im eigenen Bezirk erhalten, haben wir auf Einladung der Abteilung Weißensee und der AfB Pankow am 08.11.23 über das Thema „Schulplatzsituation in Pankow“ diskutiert. Die Pankower SPD-Bezirksverordnete Katja Ahrens skizzierte, dass nach jetzigem Stand das Defizit bis 2030 auf um mehrere Tausend fehlende Schulplätze anwachsen könnte. Die lebhafte Diskussion mit einigen betroffenen und interessierten Genossinnen und Genossen beinhaltete neben der Absicherung und Ausweitung der Finanzierung der Schulbauoffensive verschiedene mögliche Lösungsansätze. Dazu gehörten etwa eine Aufweichung des Denkmalschutzes, das Bauen höherer Schulgebäude sowie die Verlagerung von Schulaußenflächen auf Dächer oder aber die Stärkung von Gemeinschaftsschulen. Insbesondere zu nennen, ist die Idee, das Konzept des grundständigen Gymnasiums in Frage zu stellen. Diese Anregungen sollen nun dazu dienen, die Debatten in der Partei zu intensivieren, um dieses eklatante Problem mittelfristig zu lösen.

 

Bild: Katja Ahrens (vorne, Bezirksverordnete), Georg Heyn (links, Vorsitzender Abteilung Weißensee), Dr. Dennis Nikolas Pauly (rechts, Vorsitzender AfB Pankow)

 

07.03.2018 in Bildung

Bildungssenatorin Sandra Scheeres zu Gast bei der AfB Pankow

 

Zur Sitzung am 6. März hatte die AfB Pankow die Pankower SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres eingeladen. Viele Pankower Genossinnen und Genossen, darunter viele Neumitglieder, nutzten die Chance, mit der Bildungssenatorin über aktuelle Entwicklungen in der Berliner Bildungspolitik zu sprechen. Bedeutende Themen waren Politik als Schulfach sowie das Neutralitätsgesetz, das auf einhellige Zustimmung unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends traf.